Januar 10, 2012 um: 22:42 · redaktion ·
Es reicht doch, dass ein Herr Maschmeier Werbung für ein Wulff Buch geschaltet hat. Der Bundespräsident antwortet: “Ich habe davon nichts gewusst “.
Jetzt meldet ein weiterer Protagonist und in den Medien wird berichtet: “Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ zahlte der Filmproduzent und Wulff-Freund David Groenewold (38) für das im Mai 2006 im „be.bra“-Verlag erschienene Jubel-Buch „Christian Wulff – Deutschland kommt voran“ mehr als 10?000 Euro an Autor Karl Hugo Pruys (73). Das Buch basiert auf Interviews, die Pruys mit Wulff geführt hat. Gegenüber „Spiegel Online“ erklärte der Autor, er habe von Groenewold zusätzlich zum Verlagshonorar Geld erhalten”.
Quelle: Spiegel-Online
Und wieder heisst es: “Ich habe davon nichts gewusst “!?
Ja wo auf dieser Welt, kann denn Presse und deren Verantwortliche, ohne Kenntnis der Betroffenen, einfach ein Buch veröffentlichen !?
Muß man darüber noch nachdenken oder gibt es auch Brillianz in unserem Lande ? Gibt es Denker und Lenker ?
Auf jeden Fall scheint das noch nicht in Berlin angekommen zu sein, wie Dooof das so langsam wird !
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Januar 6, 2012 um: 9:42 · redaktion ·
Tags: Kreditaffäre | Wullff
Januar 5, 2012 um: 12:13 · redaktion ·
Die “Bild”-Zeitung will die umstrittene Mailbox-Nachricht des Bundespräsidenten veröffentlichen. Allerdings soll Wulff diesem Schritt noch zustimmen.
Dies konnte man ja nach dem Widerspruch der Bild Redaktion zu den Wulff Interview Äußerungen geradezu ahnen.
Die „Bild“-Zeitung will die umstrittenen Äußerungen von Bundespräsident Christian Wulff auf der Mailbox von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann veröffentlichen.
Diekmann bat den Bundespräsidenten deshalb am Donnerstag schriftlich, diesem Schritt zuzustimmen.
„Wir möchten dies nicht ohne Ihre Zustimmung tun und bitten Sie deshalb im Sinne der von Ihnen angesprochenen Transparenz um Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung.“
Wie wird die Reaktion des Präsidialamtes wohl aussehen ?
Tags: Wullff
Januar 5, 2012 um: 9:00 · redaktion ·
Die “Bild”-Zeitung hat der Aussage von Bundespräsident Wulff widersprochen, er habe mit seinem Anruf bei Chefredakteur Diekmann eine Berichterstattung zu seiner Hausfinanzierung nicht verhindern wollen.
Blome, Leiter des “Bild”-Hauptstadtbüros, sagte im Deutschlandfunk, das habe die Redaktion deutlich anders wahrgenommen. Es sei ganz klar Ziel des Anrufs gewesen, den Bericht zu verhindern
Wulff hatte in einem Interview behauptet, er habe lediglich darum gebeten, den Bericht einen Tag später zu bringen
[ Bild widerspricht Wulff, Focus ]
[ Bild widerspricht Wulff, Spiegel ]
[ Wir sind doch nicht seine Mailbox, FAZ ]
Tags: Politk | Wulff
Dezember 8, 2011 um: 18:15 · redaktion ·
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Dezember 3, 2011 um: 19:43 · redaktion ·
In der Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, tritt am 5. Dezember 2011 um 20 Uhr, der britische Künstler Oliver Barrett mit seinem Solo-Projekt “Petrels” auf.
Der Sound, den Oliver Barrett mit seinem Laptop kreiert, ist einzigartig. Der Künstler kombiniert Töne verschiedener Effektinstrumente zu Melodien und überraschenden Geräuschen. Unterschiedliche Komponenten, wie ein geisterhaftes Dröhnen und eindringlicher Sprechgesang sorgen für einen ungewöhnlich, aber durchaus faszinierenden Klang.
Bereits durch die Avantgarde-Indie Band “Bleeding Heart Narrative” wurde Oliver Barrett als Künstler und Produzent in London bekannt. Das Musikgenre von “Petrels” ist zwischen Drone und Ambient einzuordnen: Besonders dominant sind sphärische, lang anhaltende Töne. Sie entwickeln zusammen mit Synthieklängen, chorähnlichem Gesang und subtilen Beats eine mächtige Soundwand. Mit epischen Texten und eindringlichen Melodien betritt “Petrels” emotionales Terrain.
Das Konzert ist eine gemeinsame Veranstaltung des Jugendhauses KOMMA und der Villa Merkel.
Eintritt € 5,-. Für Bewirtung ist gesorgt.
Weitere Informationen und Angaben unter www.komma.info
Tags: Esslingen Veranstaltungen
Dezember 3, 2011 um: 19:21 · redaktion ·
Tags: Esslingen Veranstaltungen
November 25, 2011 um: 19:44 · redaktion ·
216 Seiten mit mehr als 500 Adressen, Tipps und Informationen rund um das Thema Familie.
Die umfangreiche, handliche und übersichtliche Broschüre wird erstmalig gemeinsam vom Amt für Sozialwesen der Stadt Esslingen a.N und der BVB-Verlagsgesellschaft herausgegeben. Laut Ingrid Gayer, beim Amt für Sozialwesen verantwortlich für das Netzwerk für Familien, finanziert sich der aktuelle Wegweiser über einzelne Werbeseiten. Die große Nachfrage, machte eine Neuauflage dringend erforderlich. Alle Esslinger Neubürger erhalten vom Bürgeramt der Stadtverwaltung den Wegweiser seit 2007 als Willkommensgeschenk. Genauso bekommen neu gegründete Familien vom Standesamt den Familienwegweiser überreicht, um sich über die zahlreichen Angebote und das Leben in Esslingen zu informieren.
“Kinder und ihre Familien sind in Esslingen am Neckar herzlich willkommen!” betont Oberbürgermeister Zieger in seinem Vorwort die Kinder- und Familienfreundlichkeit Esslingens. Esslingen bietet Kindern und Familien vielerlei Möglichkeiten hier gesund aufzuwachsen und sich positiv zu entwickeln. Diesen Weg will die Stadt konsequent weiterverfolgen.
Alle, die in Esslingen mit Kindern zu tun haben, finden in dem Familienwegweiser das, was sie benötigen. Der Wegweiser dokumentiert sehr eindrucksvoll das breite und vielfältige Spektrum an Dienstleistungen in Esslingen. Die Themen sind zahlreich und wurden in den neun Kapiteln Arbeit/Beruf, Beratung/Hilfen, Bildung/Betreuung, Engagieren/Mitgestalten, Freizeit/Ferien, Geld/Finanzen, Gesundheit, Schwangerschaft/Geburt und Wohnen zusammengefasst.
Der Leiter des Amtes für Sozialwesen Bruno Raab-Monz freut sich ganz besonders, dass es in einem aufwändigen Prozess und durch die engagierte Arbeit vieler Mitwirkender gelungen ist, gleichzeitig ein Familienportal (www.familie.esslingen.de) aufzubauen und dieses zu etablieren, das Familien als Online-Version mit Rat und Tat zur Seite steht. Es hat sich bestätigt, dass beide Informationsmedien “einen großen praktischen Nutzen“ haben. Dieser Service helfe Familien, aber auch Fachleuten, rasch die richtigen Ansprechpartner zu finden.
Den neuen “Wegweiser für Familien” erhalten Sie ab sofort kostenlos beim Amt für Sozialwesen, beim Bürgeramt Stadtmitte, beim Bürgerservice Planen und Bauen und im Aktivbüro im Neuen Rathaus. Darüber hinaus liegen die Broschüren bei zahlreichen Institutionen wie dem Mütterzentrum, der Familienbildungsstätte, der Stadtinformation, der Volkshochschule und der Stadtbücherei aus.
Tags: Leben in Esslingen
September 11, 2011 um: 20:21 · redaktion ·
Aus flach mach Tier
Eine Einführung in die Welt des Origami findet am Sonntag, 18. September 2011, 11 bis 13 Uhr im Museum im Schwörhaus – Wechselausstellungen J. F. Schreiber-Museum, Marktplatz 12, statt. Ein Profi zeigt Jugendlichen und Erwachsenen, wie aus einem einfachen Blatt Papier Praktisches und Dekoratives entsteht. Mit Hilfe der japanischen Papierfaltkunst zaubert man ganz ohne Schere nur durch Falten des Papiers die unterschiedlichsten Formen und Gegenstände.
Kosten: 1 € zuzüglich Eintritt ins Museum (Erwachsene 2,60 €, ermäßigt und Kinder ab 6 Jahren 1 €, Kinder 3 bis 5 Jahre 0,50 €, Familienkarte 6 €).
Der Kreativnachmittag findet statt im Rahmen der Ausstellung „Papier kann’s! Porträt eines Multitalents“, die bis 3. Oktober 2011 im Museum im Schwörhaus – Wechselausstellungen J. F. Schreiber-Museum gezeigt wird. Vor allem die gestalterischen Möglichkeiten und die Verwendung als Informationsträger werden ausführlich vorgestellt, darunter natürlich auch Beispiele aus der Welt des Origami.
Informationen zur Ausstellung unter www.museen-esslingen.de.
Tags: Esslingen Ausstellungen | Esslingen Museen
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September 9, 2011 um: 21:20 · redaktion ·
Das Referat für Chancengleichheit der Stadt Esslingen am Neckar bietet gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen und dem Landkreis Esslingen einen Frühstückstreff am Sonntag für allein Erziehende an. Das nächste Treffen findet am 25. September 2011, 11-14 Uhr, im Gemeindehaus der Martinskirche in Oberesslingen, Keplerstrasse 41, statt.
Das Thema wird “Ruheinseln und Kraftquellen” sein.
Eingeladen sind allein erziehende Mütter und Väter mit ihren Kindern, die weniger als drei Jahre allein erziehend sind und sich nach ihrer Trennung neu orientieren möchten. Der Frühstückstreff bietet die Möglichkeit, neue Leute in ähnlicher Lebensform kennenzulernen.
Zu Beginn gibt es ein gemütliches Frühstück gemeinsam mit den Kindern. Im Anschluss daran treffen sich die Erwachsenen zu einer Gesprächsrunde, in der Austausch und Erleben im Vordergrund stehen. Sabine Speidel, Diakonin beim Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen hat die Leitung des Treffs.
Pro Familie wird ein Beitrag von 3 Euro erhoben. Anmeldung bitte bis Freitag, 23. September, 12 Uhr, unter Tel. 0711/88 24 65 94.
Kinderbetreuung wird angeboten.
Tags: Esslingen Familie | Esslingen Sozial
September 5, 2011 um: 21:30 · redaktion ·
Motto: „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“
Unter dem Titel „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erstmals eine Zeitepoche zum Schwerpunktthema für den Tag des offenen Denkmals am 11. September 2011 bestimmt.
Das 19. Jahrhundert mit seinen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sowie seinen technischen Neuerungen hat auch in Esslingen am Neckar großen Einfluss auf die Gestalt und die Entwicklung der Stadt gehabt.
Die für diesen Tag zusammengestellten Führungen, darunter 13 Stadt- und 28 Objektrundgänge, werden insbesondere die Stadterweiterungen im Süden, Westen und Osten Esslingens während des 19. Jahrhunderts thematisieren. Schwerpunkte bilden dabei die neuen Bauaufgaben der Industrialisierung und neue Wohnformen. Zeitgleich mit den Stadterweiterungen wird die mittelalterliche Kernstadt zur „Altstadt“, erfährt aber gleichzeitig bei vielen Bauten eine Modernisierung durch zeitgemäße, vielfach spätklassizistische Fassadenüberformungen sowie Ladeneinbauten im ausgehenden Drittel des 19. Jahrhunderts. Romantische Aspekte kommen neben der Altstadt bei der wieder im Programm enthaltenen Burgführung durch den Burgverein, aber auch beim jüdischen Beutaufriedhof unmittelbar vor den Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer zum tragen. Der Geschichte des jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert und den Anteil der jüdischen Mitbürger Esslingens an den Entwicklungen in diesem Jahrhundert ist eine eigene Führung vorbehalten. Die Beiträge der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zu ihren bedeutenden Kirchenbauten werden ergänzt um Führungen zu deren Umgestaltungen im 19. Jahrhundert. Diesmal wird Orgelmusik aus mehreren Jahrhunderten im Chor der Franziskanerkirche geboten.
Das Programm für Kinder wird die Wasserkraft – im 19. Jahrhundert wie in den vorangegangenen ein bedeutender Faktor für die Industrieansiedlung – und die Stadtkirche St. Dionys beinhalten, aber auch Bastelprogramme im Stadt- und im J.F. Schreiber-Museum. Eine interessante und kindgemäße Darstellung dessen, was ein Kulturdenkmal überhaupt ist, und eine Einführung in die Grundlagen der Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege gehören auch dazu. Im Übrigen wird im Landesamt für Denkmalpflege ein breites Programm u.a. mit Einblicken in die Erfassung, Dokumentation und Restaurierung von Kulturdenkmälern gegeben, darunter in die Aufnahmetechniken des 19. und diejenigen des 21. Jahrhunderts.
Die Beiträge des Kulturreferates runden das Bild des 19. Jahrhunderts von Esslingen ab u.a. mit literarischen Führungen zu Nikolaus Lenau und Albert Benno Dulk sowie einer Führung auf den Spuren der Revolutionärinnen des Jahres 1848.
Die Stadtverwaltung und die am Programm beteiligten Partner wollen damit über die Widerspiegelung der gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts im Baugeschehen hinaus ein weiter greifendes und lebendiges Bild dieser Epoche geben. So soll deutlich gemacht werden, dass die Veränderungen dieser Zeit bis heute wirken und noch Teil unserer Lebenswirklichkeit sind (im Wohnen, am Arbeitsplatz, im Bildungsverständnis, in den Fortbewegungsmitteln, in den Einkaufswelten, etc.).
In diesem Jahr kommt dieser Tag in ganz besonderem Maß aufgrund des ehrenamtlichen Engagements vieler Akteure (insbesondere Privatpersonen und Vereine) zustande. Unter der Federführung des Stadtplanungs- und Stadtmessungsamtes und der Denkmalpflege wurde das Programm durch Christine Keinath und Dr. Peter Dietl maßgeblich organisiert. Sie konnten mit Ihrem besonderem Geschick wieder zahlreiche Ehrenamtliche, Architektinnen und Architekten sowie die Kirchengemeinden als Führer gewinnen. Dazu zählt auch wieder Herr Dr. Hövelborn als langjähriger Denkmalpfleger und Kenner der Stadt.
Der Tag des Offenen Denkmals wird am 11. September 2011 von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger um 11:30 Uhr auf dem Marktplatz vor der EST, Marktplatz 2, eröffnet. Anschließend beginnen von hier aus die kostenlosen Stadtrundgänge.
Das ausführliche Programm sowie ein Themenflyer liegen bei der EST im Kielmeyerhaus, Marktplatz 2, oder auch im Bürgerservice des Technischen Rathauses, Ritterstrasse 17, aus. Das aktuelle Programm ist auch unter www.esslingen.de abrufbar.
Tags: Esslingen Kunst/Kultur
September 1, 2011 um: 21:22 · redaktion ·
Tags: Esslingen Kunst/Kultur
August 9, 2011 um: 21:24 · redaktion ·
Im Rahmen der Esslinger “Kellernacht” tritt am Samstag, 15. Oktober 2011 Joe Haider’s Eleven – Lebenslinien im Esslinger Jazzkeller auf. Die Kellernacht beginnt um 20.30 Uhr, Einlaß ist um 19.30 Uhr.
Die suitenartige Komposition „Lebenslinien“ zeichnet Joe Haiders persönliche Geschichte durch 50 Jahre Jazz auf: Aus den Anfängen seiner Karriere bis in die aktuelle Zeit werden Geschichten als musikalische Fragmente erzählt. Sie spiegeln sein Schaffen in seiner Kontinuität und Dichte als selbstbewusster Geist wider, der sich nie der Tradition verweigerte und gleichzeitig immer offen gegenüber neuen Entwicklungen und Tendenzen blieb.
Eine Jazz-Suite in hochkarätiger Besetzung und mit garantiert tiefgehender Spielfreude.
Joe Haider’s Eleven vereint elf der besten Schweizer Jazzmusiker der gestandenen Generation:
Joe Haider – Komposition & Arrangement, Piano, Vibraphon
Brigitte Dietrich – Piano, vocal
Andy Scherrer – Tenor- und Sopransaxophon
Thomi Geiger – Tenor- und Sopransaxophon, Altklarinette
Daniel Blanc – Altsaxophon, Flöte
Bert Joris – Trompete, Flügelhorn
Matthias Spillmann – Trompete, Flügelhorn
René Mosele – Posaune
Fabian Beck – Bassposaune, Tuba
Raffaele Bossard – Bass
Daniel Aebi – Schlagzeug
Der Eintrittspreis in alle Keller wird beim ersten Konzertbesuch entrichtet, er beträgt 10,- Euro ohne Ermäßigung.
Tags: Esslingen Jazz | Jazzkeller Esslingen
Juli 13, 2011 um: 14:47 · schlemmeropa ·

IB Beruflliche Schulen Stuttgart
Für das dreijährige wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium wurden zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen.
Jetzt also mit dem IB den Abschluss machen – Mit diesem Abitur kann man an jeder Hochschule und Universität in Deutschland studieren oder erwirbt berufsbezogene Kenntnisse für den direkten Einstieg ins Berufsleben.
An den IB Beruflichen Schulen Stuttgart gibt es keinen Anmeldeschluss !
Jetzt also mit dem IB durchstarten!
Tags: Esslingen Abitur | Esslingen Schule
Juli 11, 2011 um: 14:47 · schlemmeropa ·
Am 8. Juli 2011 war es soweit: Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger übergab der Öffentlichkeit im Beisein von Franz Longin, Vorsitzender der Margarete Müller-Bull Stiftung, Erster Bürgermeister Wilfried Wallbrecht und seiner Ehefrau Angela Zieger den neuen Rad- und Fußgängerweg über den Roßneckarkanal. Dank einer großzügigen Spende der Stiftung in Höhe von 250.000 € wurde der neue Steg ermöglicht. Er trägt den Namen Margarete Müller-Bull Steg.
Bereits 2008 begannen die Planungen zum Bau einer fußläufigen Querung über den Neckar, um die östliche und die westliche Innenstadt noch durchgängiger zu machen. Im April 2009 wurde die Arbeitsgemeinschaft BPR Gmelin Ingenieure / Häfner + Jimenez mit der Gesamtplanung für den neuen Stadteingang beauftragt.
Nachdem sich der Verwaltungsausschuss im Jahr 2009 auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs für den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Schlaich Bergermann und Partner GmbH / ISA Internationales Stadtbauatelier entschieden hatte, konnte Anfang März diesen Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Die Freiflächen mit Treppe, Rampe und Natursteinarbeiten wurden von der Firma Herthneck aus Stuttgart bearbeitet, die im Bereich des Brückenwiderlagers mit dem Abbau der Ufermauer und der Baugrubensicherung begann.
Mitte März betonierte die Firma Schwenk aus Unterensingen die Bodenplatte und Wände der Widerlager, in die die Pfahlköpfe eingebunden sind.
Die Einbauteile für die Auflagerung und die Abspannung der Brücke wurden parallel dazu im Werk der Firma Stahlbau Urfer in Remseck-Aldingen gefertigt, dort bereits aus einzelnen Stahlblechen Stück für Stück zusammengeschweißt und rechtzeitig komplett zur Baustelle geliefert. Am 10. Juni 2011 war der Tag des Brückeneinhubs. Mit einem Tieflader kam das 24 Tonnen schwere Stahlbauteil in Esslingen an. Am Autokran hängend wurde es an seinen vorgesehen Platz maßgenau eingehoben.
Noch rechtzeitig vor der Einweihung wurden zwischen dem Steg und Gebäude Ritterstraße 16 die Sitzstufen, die zum Roßneckar führen, gebaut. Auch die entstandenen Rampen sollen mittelfristig zurückgebaut werden, sodass der Zugang zur Brücke von der neu gestalteten Ritterstraße aus eines Tages ebenerdig sein wird.
Nun haben Fußgänger, Radfahrer, Flaneure und die Öffentlichkeit eine neue Verbindung. „Problemlos gelangen Sie auf beide Seiten, haben mehr Möglichkeiten, Ihre Einkäufe zu tätigen, den Blick auf die Häuserzeilen der Innenstadt zu lenken oder können Ihren Spaziergang verlängern“, freut sich OBM Dr. Zieger.
Das Projekt, das durch eine großzügige Spende der Namen gebenden Margarete Müller-Bull Stiftung in Höhe von 250.000€ und durch die ergänzenden Investitionen der Stadt Esslingen in Höhe von etwa 180.000€ erfolgen konnte, ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Entwicklung der Stadt Esslingen eine Gemeinschaftsaufgabe ist, wie OBM Dr. Zieger in seiner Rede am neuen Steg sagte. OB Zieger: „Nur wenn Stiftungen oder Sponsoren mit der Stadt Esslingen zusammen arbeiten, kann unsere Stadt verbessert und attraktiver gestaltet werden.“
Der durchgängige Steg, der sich durch seine Leichtigkeit optimal an die Umgebung anpasst, bildet nun das Tor in die Esslinger Innenstadt. Von den Terrassen, die im Laufe der Zeit noch neben dem Steg angebracht werden sollen, verspricht sich OBM Dr. Zieger nicht nur einen neuen Blickwinkel auf das Wasser und die Grünflächen, sondern auch ein attraktives Aufenthaltserlebnis mit einem angenehmen Platz zum Erholen und Entspannen für die Esslinger Bürger und Besucher.
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