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Eberspächer sieht sich auch in der Krise gut aufgestellt – Esslingen Wirtschaft

Mai 20, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Gutes Ergebnis für 2008 und optimistischer Blick nach vorn

Esslingen. Trotz starker Einbrüche im letzten Quartal erzielte Eberspächer im Geschäftsjahr 2008 ein sehr zufrieden stellendes Konzernergebnis und einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Mit Kapazitätsanpassungen, Kurzarbeit und striktem Kostenmanagement reagiert der Esslinger Automobilzulieferer auf die aktuelle Krise und stellt zugleich die Weichen für künftiges Wachstum in neuen Markt- und Technologiefeldern.

„2008 war für Eberspächer eines der besten Geschäftsjahre in der jüngeren Firmengeschichte“, erläutert der Geschäftsführende Gesellschafter Heinrich Baumann: „Ohne die Einbrüche im vierten Quartal hätten wir sicherlich noch deutlich besser abgeschnitten.“ Zum Jahresende belief sich das Konzernergebnis auf rund 43 Millionen Euro nach Steuern (Vorjahr: knapp 31 Millionen Euro).

Der Konzernumsatz, den die Gruppe 2008 mit 5 575 Mitarbeitern erwirtschaftet hat, summierte sich auf über 2,2 Milliarden Euro und liegt damit knapp unter dem Vorjahresniveau. Davon entfallen rund 45 Prozent auf Exporte und ausländische Tochterfirmen. Im größten Geschäftsbereich Abgastechnik lag der Bruttoumsatz bei über 1,9 Milliarden Euro; der um durchlaufende Posten bereinigte Nettoumsatz bei über 950 Millionen Euro (plus 1,5 Prozent).

Der Geschäftsbereich Fahrzeugheizungen hat einen Umsatz von über 313 Millionen Euro erzielt und damit 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Das winterliche Saisongeschäft mit den Standheizungen war von den drastischen Einbrüchen im November und Dezember besonders beeinträchtigt, da diese Monate normalerweise zu den ausgesprochen umsatzstarken zählen.

Im ersten Quartal 2009 musste die Eberspächer Gruppe einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von rund 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkraften. Der Zulieferer rechnet nicht mit einem schnellen Anziehen der Automobilkonjunktur, sondern geht eher von einer allmählichen Erholung aus.

Als Reaktion auf die wirtschaftliche Lage hat das Unternehmen an allen Standorten Personal abgebaut beziehungsweise Personalabbau eingeleitet: Inklusive Leiharbeiter und befristeten Beschäftigten sind es weltweit 920 Mitarbeiter, davon 420 in Deutschland. Von betriebsbedingter Kündigung sind in Deutschland 116 Mitarbeiter aus den aufgelösten Produktionsstandorten Sindelfingen und Unna betroffen. Bei strukturellen Problemen müssten Anpassungen konsequent umgesetzt und personelle Überkapazitäten abgebaut werden, betont Baumann. Ansonsten setzt der Zulieferer auf Kurzarbeit, die mittlerweile an nahezu allen deutschen Standorten angemeldet beziehungsweise eingeführt wurde. „Schließlich wollen wir auch nach der Krise mit unserer bewährten Stammbelegschaft wieder erfolgreich arbeiten“, so Baumann.

Mit seinem zukunftsgerichteten Produkt- und Technologie-Portfolio sieht sich Eberspächer gut aufgestellt und für den Erfolg nach der Krise gerüstet. Ein weltweites Wachstumsfeld stellen die künftigen strengen Abgasnormen im Nutzfahrzeug- und im Off-Road-Bereich – Baumaschinen, Traktoren, Standmotoren etc. – dar. Auch mit der Einführung strengerer Emissionsrichtlinien in den Schwellenländern Indien und Brasilien bieten sich für den Abgasspezialisten hervorragende Perspektiven.

Im Bereich Fahrzeugheizungen bietet Eberspächer heute als einziger Komplettanbieter weltweit für jeden Fahrzeugtyp und jedes Antriebskonzept maßgeschneiderte Systemlösungen. Mit Luft- und Wasserheizungen auf Brennstoff- und Elektrobasis hat sich der Zulieferer als Spezialist für innovative Heiztechnologie bei Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen strategisch positioniert.

Gleichzeitig baut das Unternehmen mit Fahrzeugelektronik und Entwicklungstools für automobile Bussysteme wie CAN, LIN, MOST und FlexRay einen dritten Geschäftsbereich auf. Bei der Fahrzeugelektronik verläuft die Entwicklung so dynamisch, dass Eberspächer hier mittelfristig mit einem dreistelligen Millionenumsatz rechnet. Ein großer Wachstumstreiber sind die komplexen Steuergeräte der Herxheimer Tochter Eberspächer Controls, die in Fahrzeugen mit moderner Start-Stopp-Automatik zum Einsatz kommen.

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