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Die Absolventen der Hochschule Esslingen sind besonders begehrt

Mai 26, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Rankings bestätigen regelmäßig das hohe Niveau

Hier bekommen Personalchefs glänzende Augen

Studieren im Stall? Die Hochschule Esslingen trägt diesen Kosenamen seit über 100 Jahren als die Institution noch eine ehrwürdig-königliche Einrichtung war. Die Wurzeln der Hochschule liegen in Stuttgart und reichen bis in das Jahr 1868 zurück. Zu dieser Zeit waren die Gebäude der damaligen „Königlichen Bau-Gewerkeschule“ gegenüber den Pferdeställen des württembergischen Hofes in Stuttgart, untergebracht. Daher wurde das Haus von den Schülern liebevoll „Stall“ genannt und der Name hat sich gehalten.

Die heutige Hochschule Esslingen war von Anbeginn eine Talentschmiede allererster Güte für den Ingenieurnachwuchs, der mit seinen herausragenden Leistungen bei Personalchefs für glänzende Augen sorgt. Regelmäßig belegt die Hochschule Esslingen Spitzenplätze in den Rankings der Hochschulvergleiche, so etwa beim letzten CHE-Ranking, in dem die HS Esslingen mit Bestnoten bewertet wurde. Über 5000 Studierende zählen die zehn Fakultäten an einer der renommiertesten Hochschulen Deutschlands und Europas, die 22 Bachelor und 12 Masterstudiengängen anbietet. 233 Professorinnen und Professoren lehren an den Standorten in Esslingen und Göppingen.

Wurzeln der Talentschmiede liegen in Stuttgart

Die Hochschule Esslingen geht auf die Königlich-Württembergische Baugewerkeschule in Stuttgart zurück. Dort wurde im Jahr 1868 eine Abteilung für die Ausbildung von Maschinenbau-Ingenieuren eingerichtet. Bereits damals herrschte große Interesse an dieser Ausbildung und ließ die Kapazitäten in Stuttgart bald an ihre Grenzen stoßen. 1914 wurde die Königlich-Württembergische Maschinenbauschule aus Stuttgart nach Esslingen verlegt, das im 19. Jahrhundert einen rasanten Aufschwung durch neu gegründete Firmen gewonnen hatte. Namen wie Esslinger Wolle oder die legendäre ME (Maschinenfabrik Esslingen) gehören dazu, damals bereits ein Global Player, der die Welt mit den Dampfmaschinen, den Zugpferden der Industralisierung belieferte.

Seit den 1920er Jahren wurde das Ausbildungsspektrum durch Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Nachrichtentechnik sowie Heizung und Lüftung erweitert. 1938 benannte man die Maschinenbauschule in Staatliche Ingenieurschule Esslingen um. Daraus entstand im Jahr 1971 die Fachhochschule für Technik und das Fächerspektrum wurde um die Fachbereiche Technische Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen erweitert. 1988 folgten die Studiengänge Elektronik/Mikroelektronik und Maschinenbau/Fertigungssysteme am zweiten Standort der Hochschule im nahegelegenen Göppingen. Seit 2004 ist auch die ehemalige Hochschule für Sozialwesen in der Hochschule Esslingen verankert und bildet die die Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege. Die Abschlüsse reichen von “Bildung und Erziehung in der Kindheit” bis zum “Pflegemanagement”.

MBA für die Ingenieur-Manager von morgen

Die HS Esslingen gehört neben Karlsruhe und Heilbronn zu den größten Fachhochschulen in Baden-Württemberg und bietet ein breitgefächertes Studienangebot. Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland bot sie 1998 den englischsprachigen Master of Business Administration (MBA) an, der sich an Ingenieure mit Managementambitionen richtet. In den angewandten Naturwissenschaften können die Studierenden beispielsweise zwischen zwischen Biologie, Chemieingenieurwesen sowie angewandte Oberflächen- und Materialwissenschaften wählen.

Der Bereich Betriebswirtschaft bietet die Felder Change Management und Innovation, Marketing und Entrepreneurship, Produktionsmanagement, Logistik und Qualitätsmanagement. Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen bildet mit ihren Studiengängen die Schnittstelle zwischen den technischen und betriebswirtschaftlichen Disziplinen. Zwei Bachelor-Studiengänge machen die Studierenden fit für eine internationale Karriere: Wirtschaftsinformatik und Internationales Wirtschaftsingenieurwesen mit Auslandsaufenthaltufenthalt.

Maschinenbau und Fahrzeugtechnik

Die Fakultäten Maschinenbau und Fahrzeugtechnik sind die heimlichen Stars an der Hochschule Esslingen, die am weltweit herausragenden Automobilstandort bestens aufgehoben sind, denn die Unternehmen suchen exzellent ausgebildete Mitarbeiter, um innovativ und wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Im Studienfach Maschinenbau erreichte die Fakultät 2007 als einzige von 82 Maschinenbau-Fakultäten an deutschen Fachhochschulen erstmals in allen fünf Bewertungskategorien die Spitzenposition. Die künftigen Ingenieure spezialisieren sich auf „Entwicklung und Konstruktion“ oder „Entwicklung und Produktion“.

Das Studienprogramm der Fakultät Fahrzeugtechnik wurde in enger Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie entwickelt, um kompetente, teamorientiert handelnde Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden. Die HS Esslingen legt großen Wert auf praxisnahe Studiengänge sowie zukunftsorientierte Bereichen der Fahrzeugtechik, die von der virtuellen Produktentwicklung bis zur Brenstoffzellentechnik reichen. Noch näher dran an künftigen Arbeitsgebieten sind die angehenden Ingenieure im hauseigenen Rennstall. Hier konstruieren sie Rennboliden, die von Unternehmen aus der Region Stuttgart wie Eberspächer, Bosch und Mahle gesponsert werden und in der international ausgetragenen Formula Student antreten.

Mechatronik, Elektrotechnik und Informationstechnik

Die Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik ist am Standort Göppingen untergebracht. Auch sie ist sehr praxisorientiert ausgerichtet und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie. In einer für Fachhochschulen einmaligen Laborlandschaft werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet. Das Fach Mechatronik ist als integrative Wissenschaft aus der heutigen Forschung und Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Es verknüpft Mechanik, Elektronik und Informatik miteinander. Bundesweit einmalig ist das Studienmodell MechatronikPlus, eine noch stärker praxisbezogene Kombination aus Lehre und Studium.

Die Fakultät Informationstechnik bietet die drei akkreditierten Bachelor-Studiengänge Kommunikationstechnik, Softwaretechnik sowie Medieninformatik, ein junger Studiengang, der sich interdisziplinär mit Medienkonzeption, Mediengestaltung und Mediendidaktik beschäftigt. Die Fakultät für Versorgungstechnik und Umwelttechnik hingegen eröffnet als vielseitiges Tätigkeitsfeld interessante und technisch anspruchsvolle Aufgaben. Versorgungs- und Umweltingenieure sind nicht nur bei der Energie- und Wasserversorgung sowie in der Heizungs-, Klima- oder Regelungstechnik und im Bereich des Facility-Management gefordert – auch bei der Lösung von Entsorgungs- und Umweltschutzaufgaben sind sie gefragt.

Familiengerechte und forschungsfördernde Hochschule

Eine gute Hochschule bietet nicht nur eine gute Ausbildung, sondern achtet ebenso auf familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen. Hier wurde die Hochschule Esslingen von der beruf- und familie ggmbh mit dem Audit „familienfreundliche Hochschule“ zertifiziert. Darüber hinaus gehört die anwendungsorientierte Forschung zu den grundlegenden Aufgaben der Hochschule, denn die Erfahrungen und Kenntnisse aus den Forschungsprojekten kommen über die Lehre den Studierenden zugute. Forschungsfördernde zentrale Einrichtungen der Hochschule Esslingen sind die Institute für Angewandte Forschung (IAF), die einen organisatorischen Rahmen für innovative Ideen, Konzepte und Entwicklungen bilden. Sowie mehrere an der HS Esslingen ansässige Steinbeis-Transferzentren, die Technologie- und Wissenstransfer fördern.

Zukunftsweisende Forschung und exzellente Ausbildungsmöglichkeiten bilden die eine Seite der Hochschule Esslingen. Die andere liegt in der Traditionsverbundenheit und der besonderen Lage nur einen Steinwurf von Esslingens atmosphärischer Altstadt entfernt. Zum Semesterabschluss werden die Passanten daher wieder in den Genuss der liebevoll gepflegten Tradition des Kandelmarschs kommen, den die Absolventen des Esslinger “Stalls” mit Frack und Zylinder vorführen. Er geht auf eine Begebenheit zurück, als ausgelassene Studenten nächtens mit einer Leiter unterwegs waren und zwei Mal der gestrengen Obrigkeit ins Auge fielen. Weil der eine “Rauf auf den Bürgersteig”, der andere aber “Runter vom Gehweg” blaffte, fanden die damaligen Studenten eine eigene Lösung: Sie liefen mit einem Fuß im Kandel (dem Rinnstein), mit dem anderen auf dem Gehweg – innovativ und praxisgerecht, wie man es von guten Ingenieuren erwarten darf.

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