Der Förderverein Freilichtmuseum Beuren hat es auch in diesen Sommerferien geschafft: Das beliebte “Tante-Helene-Lädle” im Freilichtmuseum in Beuren hat wieder sechs Tage die Woche geöffnet.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bis 13. September jeweils von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr (sonntags ab 11 Uhr) im Lädle. Die Fans des alten Kolonialwarenladens können ab sofort auch die neue Postkarte vom Lädle im Freilichtmuseum erwerben.
Dem Charme des Kolonialwarenladen von Helene Schach aus dem Jahr 1929 kann sich kaum jemand entziehen. Seit 1997 betreiben zur Freude von Jung und Alt Mitglieder des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren das Lädle im Museumsdorf. Mehr als 500 Artikel werden in dem 80 Jahre alten Mobiliar angeboten, nur die Kasse ist modern. Zum ersten Mal eröffnete 1929 Albert Schach, der Vater von Helene Schach, einst den Kolonialwarenladen in Nürtingen in der Werastraße. Zwei große Schaufenster boten seinerzeit Platz um Ware zu präsentieren. Ein Emailschild „Albert Schach Colonialwaren“ war an der Fassade angebracht und an der Ladentür der Hinweis „Das Mitbringen von Hunden ist polizeilich verboten“. Als Kolonialwaren wurden ursprünglich Lebensmittel wie Reis, Zucker, Kakao, Gewürze, Tee bezeichnet, die in überseeischen Kolonien produziert und nach Deutschland importiert wurden. Heute freuen sich das ehrenamtliche Lädlesteam im Freilichtmuseum in Beuren auf die Kundinnen und Kunden, die kommen, staunen und sagen „Dass es so etwas noch gibt. Da kann man wirklich einkaufen?“ Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Arbeit des Freilichtmuseums zu gute.
Informationen zum Förderverein Freilichtmuseum Beuren e. V. und zum „Tante-Helene-Lädle“: Freilichtmuseum Beuren, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Telefon 0725/91190-90,
E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de