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Stadt und Kreis Esslingen mit sehr guten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten

September 23, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Zukunftsatlas Branchen 2009 des Prognos – Instituts.

Im Auftrag des Handelsblatts untersuchte die Prognos AG die Zukunftschancen der Deutschen Standorte. Bei dem Vergleich der 413 Landkreise und der kreisfreien Städte in Deutschland haben die Schweizer Forscher den Landkreis Esslingen mit einem Gesamtindexwert von 25,64 auf den 10. Platz gesetzt. Neben den Metropolregionen Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Hannover und Düsseldorf hat lediglich ein Landkreis – der Landkreis Biberach – einen höheren Wert erzielt mit 25,78. Damit ist Esslingen im Ranking insgesamt auf Platz 10 und von den Landkreisen bundesweit Nr. 2.

„ Ich freue mich für den Landkreis und die Stadt Esslingen über die erfreuliche Bewertung der langfristigen Wachstumspotentiale in wirtschaftlichen Zukunftsbranchen. Diese überdurchschnittlich hohen regionalen Kompetenzen in Zukunftsfeldern verdanken wir den hiesigen technologisch führenden Wirtschaftsunternehmen in Stadt und Kreis Esslingen. In diesen besonders guten Potentialen und in der Innovationsfähigkeit der regionalen Unternehmen sehe ich eine sehr gute Grundlage für die Zeit nach der Krise und für einen langfristig erfolgreichen Standortwettbewerb“, betonte OB Dr. Zieger. In ganz Deutschland ist laut der Studie Baden-Württemberg die Region mit den größten Wachstumschancen. Von den 25 Top-Regionen mit den besten Aussichten liegen zehn im Südwesten.

Wachstumsbranchen

Da die Studie untersucht hat, welche Standorte im zukünftigen Wettbewerb die besten Aussichten haben, kann die Gesamtbewertung des Landkreises auch auf die Stadt Esslingen herunter gebrochen werden. Bewertet wurde, ob in den Branchen, die nach Annahme der Prognos AG das meiste Wachstumspotenzial haben, Arbeitsplätze vorhanden sind. Die sieben Branchen sind: 1. Gesundheitswirtschaft, 2. Informations- und Kommunikationstechnologie, 3. Fahrzeugbau, 4. Logistik, 5. Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, 6. Maschinenbau, 7. Messsteuer- und Regeltechnik. Der Spitzenreiter Hamburg hat 35% Beschäftigtenanteil in diesen vielversprechenden Bereichen. Der Landkreis Biberach kann sogar 45% der Arbeitsplätze in diesen Bereichen aufweisen.

Große Wachtumspotentiale auch für Unternehmen in Esslingen

Vorbehaltlich der statistischen Auswertungen geht die Esslinger Stadtverwaltung davon aus, dass der Wert in Esslingen noch höher liegt. „Die Stadt Esslingen hat in Fahrzeugbau, Zuliefererindustrie, Maschinenbau 17-18.000 Arbeitsplätze, hinzu kommt die Gesundheitsbranche allein mit dem Klinikum Esslingen und seinen 1.500 Beschätfigten. Esslingen verfügt auch über Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Messsteuer-Regelungstechnik sowie Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, hochwertige Beratung auf technischer Ebene im F- und E-Bereich. „Deshalb gehen wir davon aus, dass der Anteil der Arbeitsplätze in den Zukunftsbranchen in Esslingen bei 50% liegt“, so Reichstein. Ein weiteres Kriterium für die positive Bewertung war die hohe Integration der Branchen in den Weltmarkt. Dies bezieht sich auf Industrierelevante Querschnittstechnologien und von Forschung und Entwicklung im hohen Maß geprägte Produktions- und Prozessinnovation.

Besonders in diesem Bereich sind Esslinger Firmen wie etwa. Die Daimler AG, FESTO, Eberspächer, Maschinenbau Index etc. hervorragend aufgestellt. Interessanterweise hat die Prognos AG die langfristigen Zukunftsaussichten weniger nach Absatz- und Umsatzwerten berechnet, die teilweise stark schwanken. Vielmehr wurde der Grad der Technologie und Wissensintensität betrachtet. Auch hier sind die Esslinger Firmen mit überdurchschnittlich hohen Werten in den Bereichen Forschung und Entwicklung zukunftsgerichtet aufgestellt. Dazu wurde auf Strukturen geachtet, in denen Technologie und Innovation gefördert werden.

Enge Vernetzung mit Unternehmen und Hochschulen

In der Stadt Esslingen gibt es sehr viele Akteure, die an den entsprechenden Netzwerken in der Region teilnehmen und es gibt eine eng vernetzte Zusammenarbeit vor allen mit der Hochschule Esslingen, deren Studiengänge wiederum zum Teil deckungsgleich mit den Zukunftsbranchen sind. Es gibt den sehr erfolgreichen Studiengang Maschinenbau und Fahrzeugbau in Esslingen. Darüber hinaus ist auch die Messsteuer- und Regelungstechnik in vielen Studiengängen integriert und die Gesundheitswirtschaft wird von anderen Bereichen der Hochschule abgebildet. Dazu ist die Fachhochschule über verschiedene Steinbeistransferzentren direkt und indirekt in der Unternehmens- und Forschungsdienstleistung tätig.

„Mit den Qualitäten des Wirtschaftsstandorts und der Ingenieurstadt Esslingen sind wir nach den Kriterien von Prognos gut gerüstet für die Zukunft nach der Krise, wobei alle der genannten Branchen und Bereiche, sowie eine optimale Vernetzung mit unseren Partnern in Unternehmen und Hochschulen, zentrale Bereiche und Ziele unserer Wirtschaftsförderung sind“, so OB Zieger . Dazu komme, dass neue Technologiebereiche, wie die Biotechnologie, gefördert werden und die Gesundheitswirtschaft als wichtiger Faktor aktiv weiterentwickelt werde.

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