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KlangSeiten – Gespräch mit Simon Nabatov und seinem Ensemble Futurrrr, anschließend Konzert im Jazzkeller

Mai 14, 2010 · redaktion · Kein Kommentar

Am Samstag, den 15. Mai findet um 20 Uhr im Café der Stadtbücherei Esslingen, Heugasse 9, ein Gespräch mit Simon Nabatov, dem Ensemble Futurrrr und Alexander Maier, Redakteur der EZ, statt.

Seit seinem 3. Lebensjahr widmet sich Simon Nabatov dem Klavierspielen. Und wenn er heute zu den spannendsten und vielseitigsten Jazzpianisten der Welt gehört, so hat neben seiner Auseinandersetzung mit musikalischen Vorbildern auch die Beschäftigung mit literarischen Stoffen wesentlich dazu beigetragen. Simon Nabatov und sein Ensemble haben sich bereit erklärt, dem Redakteur der EZ Alexander Maier in einem öffentlichem Interview über das Projekt „Gileya Revisited – Die russischen Futuristen“, über Musikmachen und Lesen und über den Alltag als Musiker Auskunft zu geben.
Das Gespräch mit dem Ensemble Futurrrr – ein kleines Highlight der Esslinger KlangSeiten – wird durch eine feine kulinarische Spezialität abgerundet: Der Gourmetkoch Jörg Ilzhöfer bereitet einen schwäbischen Klassiker vor: Maultaschen – die übrigens in der russischen Hausmannsküche unter dem Namen Pilimeni beheimatet sind. Und der Moderator des Abends Alexander Maier und die Organisatorin Renate Luxemburger helfen ihm dabei.
Mit Bewirtung, Unkostenbeitrag € 5 | Für Besucher des anschließenden Konzertes mit dem Ensemble Futurrrr im Jazzkeller ist der Eintritt frei.

Am Samstag, den 15. Mai findet um 21.30 Uhr im Jazzkeller, Webergasse 22, das Konzert mit Simon Nabatovs Ensemble Futurrrr Gileya Revisited – Die russischen Futuristen, statt
Simon Nabatov comp, arr, p | Jaap Blonk, voc | Frank Gratkowski, reeds | Marcus Schmickler, live electronics | Gerry Hemingway, dr

Nach Abschluss seiner „Russischen Trilogie“ und einer längeren Pause kehrt der in Köln lebende Pianist und Komponist Simon Nabatov zu seiner Vorliebe zurück, nach Verknüpfungen zwischen russischer Literatur und seiner eigenen Musikwelt zu forschen. In seinem neuen Projekt geht es dem gebürtigen Moskauer mit amerikanischem Pass um den russischen Futurismus der 1910er Jahre. Als Ausgangspunkt dienen Texte von Velimir Khlebnikov, Vasily Kamensky, David Burlyuk und Vladimir Mayakovsky – der wichtigsten Mitglieder der Literaturgruppe „Gileya”, eine der ersten und radikalsten von den vier damals existierenden Gruppierungen der Futuristen. Der von ihr angekündigte Kampf gegen Tradition und Banalität, ihre Experimentierfreudigkeit bis hin zu Skandalevents, die semantischen Innovationen – all dies hat die weitere Entwicklung russischer Literatur und Poesie des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst.
Mit seinem Ensemble Futurrr – dem holländischen Vokalartisten Jaap Blonk, dem mittlerweile in Berlin lebenden Holzbläser Frank Gratkowski, dem Elektro-Musiker Marcus Schmickler und dem amerikanischen Drummer Gerry Hemingway – greift Nabatov die radikalen Ideen dieser literarischen Avantgarde auf und verarbeitet sie aus heutiger Perspektive musikalisch als „Gileya Revisited“.
Eintritt € 12 | erm. € 7 für Schüler und Studenten|
Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei unter 0711 _ 3512-2337 und der Buchhandlung H. Th. Schmidt 0711 _ 39 69 790.

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