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Kostendämpfung belastet Klinikum Esslingen

August 16, 2010 · redaktion · Kein Kommentar

Bürgermeister Schiebel bittet Abgeordnete um Unterstützung

Einer drohenden Belastung des Klinikums Esslingen durch die Bundesregierung tritt der für das Krankenhaus zuständige Bürgermeister Bertram Schiebel entgegen. Nach einem Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ist für den Krankenhausbereich ein bundesweiter Einsparbetrag der Krankenhäuser von 500 Mio. Euro in 2011 durch Begrenzung des Preisanstiegs auf die halbe Grundlohnrate und einen Abschlag für vereinbarte Mehrmengen in Höhe von 30 % vorgesehen. Diese Kostendämpfungsmaßnahmen sollen sowohl in 2011 als auch in 2012 wirken.

Für das Klinikum Esslingen hätte dies zur Folge, dass von tatsächlich zu erwartenden Kostensteigerungen von 1,8 Mio. Euro lediglich 0,2 Mio. Euro ausgeglichen würden, falls ein dem Eckpunktepapier entsprechender Gesetzentwurf beschlossen werden sollte.

In gleichlautenden Schreiben an die Esslinger Bundestagsabgeordneten Karin Roth und Markus Grübel bittet Schiebel um deren Unterstützung, damit der Sparbeitrag ehrlich berechnet und auf ein erträgliches Maß begrenzt wird, die Einsparungen ausschließlich für 2011 gelten und 2012 zur Festpreisgarantie zurückgekehrt wird und die Leistungserbringer des Gesundheitswesens gleichmäßig belastet werden.
„Ein Sonderopfer für Krankenhäuser ist nicht hinnehmbar“, so Bertram Schiebel. Die Krankenhäuser würden anerkennen, dass im Gesundheitswesen intelligent gespart werden muss. Kostendämpfung durch Kürzungen zu Lasten derer, die die Patienten behandeln, müssten in besonderer Weise begründet sein.

Die Zuwächse der Ausgaben der Krankenkassen für Krankenhäuser sind im Wesentlichen auf häufigere und schwerere Krankheiten infolge einer immer älter werdenden Gesellschaft sowie unabweisbarer Kosten durch Tarifsteigerungen und Erhöhung der Sozialabgaben zurückzuführen. Die Kostendämpfungsmaßnahmen führten letztlich zu einer weiteren Belastung der Mitarbeiter des Klinikums Esslingen. Leidtragende wären am Ende die Patienten.

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