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Was macht denn Herr Mayer in Esslingen?

Februar 16, 2012 · redaktion · Kein Kommentar

Das Tobias Mayer-Jahr 2012

Jedes Jahr wird im kulturellen Jahresprogramm der Stadt Esslingen ein besonderes Augenmerk auf ein historisches Thema gerichtet, das eine nachhaltige Bedeutung für die Gegenwart besitzt. In diesem Jahr steht Tobias Mayer – ein beinahe vergessenes Genie – im Mittelpunkt. Anlass ist der 250. Todestag (20. Februar 2012) des großen Astronomen, Geo- und Kartografen, Mathematikers und Physikers, der die wesentlichen Jahre seiner Kindheit und Jugend in Esslingen verbracht hat.

Am 17. Februar, drei Tage vor Mayers 250. Todestag und am Geburtstag des Wissenschaftlers, eröffnet Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger in der Schickhardthalle des Alten Rathauses, 19:30 Uhr, das Tobias Mayer-Jahr 2012. Professor Armin Hüttermann, Vorsitzender des Tobias Mayer Vereins in Marbach beleuchtet im Einführungsvortrag Tobias Mayers Leben und Werk. Im Anschluss wird der Film „Der gute Kopf“ der Regisseurin und Autorin Sabine Willmann erstmals gezeigt.

Tobias Mayer wurde am 17. Februar 1723 in Marbach geboren. Ein Jahr später siedelte die Familie nach Esslingen am Neckar um. Hier verbrachte er in ärmlichen Verhältnissen seine Kinder- und Jugendzeit und wurde in jungen Jahren Vollwaise. Er galt in der Stadt Esslingen als Wunderkind – ein kleiner Junge, dessen Wissensdurst kaum stillbar war. Schon früh fiel sein außergewöhnliches Talent und seine zeichnerische Begabung auf. Bereits mit 14 Jahren fertigte Tobias die bemerkenswerten Zeichnungen des Esslinger Katharinen-Hospitals an – heute die einzigen Zeugnisse des abgerissenen Gebäudes. Er beschäftigte sich mit Mathematik, zeichnete mit 16 Jahren den ersten Stadtplan von Esslingen und veröffentlichte zwei Jahre später sein erstes Buch über Geometrie und Mathematik. Der wissenschaftliche Durchbruch gelang Tobias Mayer mit der Veröffentlichung des „Mathematischen Atlas“ im Alter von 22 Jahren.
Obwohl er als Autodidakt niemals studiert hatte, war er ein anerkannter Wissenschaftler seiner Zeit. Im Alter von nur 39 Jahren starb Mayer als Professor in Göttingen. Heute gilt Tobias Mayer als einer der größten Astronomen und als Vermesser des Himmels, der Erde und der Meere.

Das Jubiläumsjahr erinnert an ein Genie der deutschen Wissenschaftsgeschichte und damit an eine der bedeutendsten Esslinger Persönlichkeiten.
Mit einem facettenreichen Veranstaltungsprogramm von Februar bis Oktober 2012 würdigt die Stadt Esslingen in Filmen, Vorträgen, Exkursionen, einem Science-Slam und Exprimentierfestival etc. Tobias Mayer und seine Werke. Mit kreativen und innovativen Ansätzen setzen sich verschiedene Kulturveranstaltungen mit der Biografie Mayers, seiner Zeit und seinem wissenschaftlichen Erbe auseinander. So waren Tobias Mayers Mondtabellen nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Seefahrt des 18. Jahrhunderts, sondern auch Wegbereitung für unser heutiges, modernes Navigationssystem.
Das Kulturprogramm lotet das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart in der Verbindung von Wissenschaft und Kultur im zeitgeschichtlichen Zusammenhang aus.

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